|
Dörfer - Malaga - Archidona
Archidona Informationen
Im Norden der Provinz Málaga befindet sich 50 km. von ihrer Hauptstadt entfernt der Ort Archidona, der im Schosse der Bergkette Sierra de gracia liegt und die ausgedehnte Ebene zu seinen Füssen überblickt.
Auch wenn die Einwohnerzahl heute die 10000er Marke überschreitet, kam es in den 60er Jahren aufgrund des starken BevÑolkerungswachstums zu einer Auswanderungswele nach Nordspanien und in andere, weiter entwickelte Länder Europas.
Die Wirtschaft des ortes basiert auf ein wenin viehzucht, den ansätzen einer Industrie und vor allen dem Olivenanbau, der ein ausgezeichnetes Öl hervorbringt.
Die geschichtlichen Wurzeln der Stadt gehen auf das Escua der turdetanen zurück, das punische Wort für "Oberhaupt". Der Name wurde später arabisiesrt, woraus dann die Bezeichnung Arjiduna hervorging.
Die geschichtlichen Wurzeln der Stadt gehen auf das Escua der Turdetanen zurürkes, das punische Wort für "Oberhaupt". Der Name wurde später arabisiert, woraus dann die Bezeichnung arjiduna hervorgin. Seine Blütezeit errichte Archidona während der maurischen epoche, als es zur Hauptstadt des VerwaltungsbezirKes Rayya wurde (was der heutigen Provinza Málaga entspricht). Nach einigen bewegten Jahren voller Rebellionen und Aufständen wurde schlieblich Málaga in der Epoche der taifa-Reiche zur Hauptstadt erhoben. Damit begann der langsame Niedergang der Stadt, der in der Eroberung der Burg durch Don Pedro Téllez Girón, den Grobmeister des Kalatravaordens, am 28. Juli 1462 Kulminierte. Als das Gebiet befriedet und das nasridische Königreich Granada erobert worden war, wuchs die Oberstadt über ihre Mauren hinaus und dehnte sich am Hang entlang aus, womit der Grundstein für ihren heutigen Standort gelegt wurde.
Archidona besitzt neben der stolzen Festung und der gut erhaltenen Stadtmauern ein reiches Kulturhistorisches Erbe: die Kapelle virgen de Gracia und die von San Antonio, die Kirche Santa ana, das Gebäude Edificio de la Cilla, das Kloster Santo Domingo und das NonnenKloster der Monjas Mínimas, der achteckige Platz Ochavada, usw.
Auf dem festkalender der Stadt gibt es drei wichtige Termine: der Karneval im Februar, die Karwoche im Frühjar und das Patronatsfest im August, die sich allesamt grober Beliebtheit erfreuen.
Auch die Gastronomie hat einiges zu bieten. Auf der Speisekarte stehen hier Leckerbissen wie der sogen. Maurentopf, ein typisches Eiergericht, die porra archidonesa, die Suppenspezialität sopa ochavada und das Mehlbreigericht gachas de mosto.
Freunde des süBen Gebäcks können sich an den in Fett herausgebackenen Kranzküchlein, dem in Honig getauchten Ölgebäck, den aceitados und den Schmalzbrötchen erfreuen.
|
|