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Dörfer - Malaga - Casares
Casares, Casares Informationen
Etwas über vierzehn Kilometer von der "Goldenen
Meile" entfernt, trifft der Besucher auf Casares, einen Bergort
mit 3500 Einwohnern, der noch einen der besterhalten Ortskerne
ganz Andalusiens birgt und im Jahre 1978 unter Denkmalschutz gestellt
wurde.
Der Legende zufolfe wurde Casares von Julius Casär geründet. Etwas
zuverlässiegete Daten besagen, dass der Ort während der römischen
Besatzung seine eigene Münzprägung hatte. Auch waren die Römer
die ersten, die die heilenden Eigenschaften des alkalischen, schwefel-
und magnesiumhaltigen Wassers des Bades Baños de la hedionda zu
schätzen wussten.

Der heutige Ortskern ist arabischen ursprung und aus jener Zeit
stammen die Reste der Festung, die mehr als 400 Meter über dem
Meeresspiegel emporragt. Im Jahre 1810 erhebt sich die Bevölkerung
gegen die Franzosen. Die Truppen von Casares führten einen so
entschlossen Kampf, dass dieses Dorf zusammen mit Cádiz die einzigen
Orte waren, die die Franzosen nicht einnehmen konnten. Ein weitere
historische Ehre von Casares ist, das hier Blas Infante geroben
wurde, der als Vater der andalusischen Bewegung gilt. Neben den
arabischen Ruinen und dem Bad la Hedionda sind von den Baudenkmälern
die Pfarrkirche La Encarnacion aus dem 16 Jh. hervozuheben. Das
bedeutendste Volksfest von Casares findet im August statt. Zu
nennen sind ferner die Wallfahrt zur Kapelle Virgen del Rosario,
das Volksfest im September, das der Jungfrau Ntra. Sra. de la
Virgen del Rosario del Campo geweiht ist, sowie die Feria del
Santo Cristo, ebenfalls im September.
Die Gastronomie beruht auf den typischen Gerichten eines Bergdorfes,
von denen das typischen gazpacho casareño ( kalte Gemüsesuppe)
hervor uheben ist, die köstlichen tortas fritas (in Öl gebackene
Fladen) zum Kaffee.
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