Dörfer - Malaga - Marbella
Reiseführer MarbellaMarbella ist eine Ortschaft im Herzen der Costa del Sol, deren wichtigster Bezugspunkt sie ist. Die Stadt, ein kosmopolitischer Ort in jeder Beziehung, erfreut sich eines speziellen Mikroklimas mit sanften Temperaturen während des gesamten Jahres, ohne strenge Winter und drückende Sommer. In der Umgebung von San Pedro Alcántara, einem wichtigen Ortskern des Gemeindegebiet, befindet sich eine der bedeutendsten römischen Fundstätten der Costa del Sol, in der einige Historiker Cilniana erkannt haben, eine Stadt, die der Legende zufolge im 4.Jh. durch ein Seebeben zerstört wurde. Während der arabischen Herrschaft entwickelte sich der Ort in eine blühende Stadt, die Marbi-la genannt wurde. Im Jahre 1485 nahmen die Katholischen Könige die Stadt ein und verliehen ihr den heutigen Namen. Die Hauptaktivität Marbellas, für die sie weltweit berühmt ist, besteht darin, den Tausenden hierher strömenden Besuchern, eine Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten anzubieten: paradiesische Strände, zahlreiche Golfplätze, vier Sporthäfen, von denen einer einen internationalen Ruf genießt, sowie eine hervorragende Naturumgebung mit Luxushotels, siehe auch Hotel Marbella, Restaurants, Einkaufszentren und einem intensiven Nachtleben. An diesem Ort konzentriert sich der populäre Jet Set, die sich hier permanent oder sporadisch aufhält und über die stets in den Klatschblättern berichtet wird. Schauspieler, Künstler, Multimillionäre und Berühmte jeder Art verwandeln diesen Ort in einen Brennpunkt für Gerede, exotische Feste und die extravagantesten gesellschaftlichen Bekanntmachungen. Von den zahlreichen sehenswerten Orten ist der Sporthefen Puerto Banús hervorzuheben, der seinen Namen dem Bauherrn José Banús verdankt und sechs Kilometer vom Stadtkern Marbellas entfernt ist. Er wurde zum nationalen Zentrum von touristischem Interesse erklärt und mit der Goldmedaille für besondere Verdienste im Fremdenverkehrsbereich ausgezeichnet und wird jährlich von über vier Millionen Personen besucht. Innerhalb seiner Installationen verfügt er über 915 Anlegeplätze für Schiffslinien von 8 bis 50 Metern, an denen einige der luxuriösesten Schiffe der Welt anlegen. In der Altstadt herrscht ein intensives Gesellschaftsleben und man findet hier eine sehr eigentümliche Atmosphäre vor, bei der sich die zahlreichen avantgardistischen Geschäfte mit den historischen Resten vermischen, wie den Burgruinen, die noch aus der Zeit der arabischen Herrschaft stammen. Sehenswert sind außerdem das Museum für moderne spanische Gravierkunst, das Bonsai-Museum, das Ralli-Museum, das Museum Cortijo Miraflores, die Villa Romana mit ihren Thermen, die paläochristliche Basilika Vega del Mar, die Hauptkirche Ntra. Sra. de la Encarnacion, das Rathaus, die Wallfahrtskapelle Ermita de Santiago, etc... Von den traditionellen Festen sind die am 11. Juni zu Ehren des Schutzheiligen des Ortes, des Hl. Barnabas, und die von San Pedro Alcántara Mitte Oktober hervorzuheben. Als besondere Wallfahrten sind die am 3. Mai zum Kreuz Cruz de Juanar und die zu Ehren des Hl. Barnabas während des Junifests zu nennen. Außerdem wird der 16. Juli, der Tag der Jungfrau Virgen del Carmen, mit einer Meeresprozession gefeiert, bei der noch die typische Seemannsatmosphäre zu spüren ist. Das Gastronomieangebot ist unendlich und am besten ist es, gemütlich durch die Straßen zu spazieren und einige der unzähligen Lokale zu entdecken. Sie reichen von den internationalsten und kosmopolitischsten Restaurants bis hin zu den Bars, die noch den Geschmack der traditionellen Küstenküche bewahren, die hauptsächlich auf Meeresprodukten beruht. |
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