Dörfer - Malaga - Ronda
Reiseführer RondaRonda ist eine jener Städte, die sich auf halbem Weg zwischen Wirklichkeit und Legende zu befinden scheinen. Der ehemals aufgrund seiner geigrapjischen. Lage isolierte Ort, einstige Stadt der Stierkämpfer und bandoleros sowie Reiseziel von Persönlichkeiten wie Rilke, ist heute eine aktive Haupstadt eines bedeutenden Gebiets von Málaga und bietet eine reiche Vielfalt an Baudenkmälern.
Der kleine Fluss Guadalevin durchquert den Ort und teilt ihn in zwei. In einer stillen Arbeit hat sein Wasser über Jahrhunderte hinweg die über hundert Meter tiefe Schlucht gegraben, die heute eines der wahrzeichen der Stadt ist. Auf der einen Seite ist grobzügig und freundlich das neue Ronda gelegen mit der historischen Stierkampfarena (einschlieblich Stierkampfmuseum); auf der anderen Seite das ältere und vertrautere Ronda mit abseits gelegen Palästen und Kirchen. Hier Können wir den Platz Plaza de la Duquesa de Parcent bewundern, an dem sich die Stiftskirche Santa Maria de la encarnacion befindet, ein Bauwek mit sehr komplexer Architektur, denn auf den resten einer ehemaligen arabischen Moschee erheben sich der gotische Tempel und die gewaltige Renaissancekirche. ![]() Auf diesem Platz gibt es noch andere einzigartige Gebäude, wie den Stiz des Rathauses, mit einer schlichten aber wunderschönen und sehr langen Galerie im oberen Stockwerk. Stile und Ursprünge vermischen sich in dieser weiben kunsthandwerklichen Stadt: Minarettürme wie der von San Sebastián; Paläste wie der Palacio de Mondragon, die Casa del Gigante, die Casa del Rey Moro und der Palacio de Salvatierra; Renaissancekirchen, Barockkirchen und gotische Kirchen; die alten, gut erhaltenen arabischen Bäder; Torre der alten Stadtmauer, wie die maurische Puerta de Almocabar, die sich neben dem Renaissancepalast von Karl V. befindet. All dies wird ergänzt durch wunderschöne Gärten, Brucken, die als Aussichtspunkt über den Abgrund dienen, Brunnen wie die Fuente de Ocho Caños, die Kirche Padre Jesús oder Tore wie das von Philipp V... -ein asthetisches Vergnügen für jeden Besucher.
Neben dem historischen Spaziergang durch die grächtige Straben, bietet die im feuchteren Ten Andalusiens gelegene Umgebung von Ronda dem Besucher noch eine Unmenge an Aternativen: Berge mit abrupten Reliefs mit Grotten, Höhlenkunde und tiefen Schlunchten, in denen Höhlenkunde betrieben werden kann (die Grotte Sima de Gesm, gilt mit einer tiefe von 1100 Metern als drittierfste Höhle der Erder); weitläufige koniferenwälder, in denen der Pinsapo, eine einzigartige endemische Tannenart wächst und die zum Naturpark der Sierra de las Nieves gehören; die Sierra Bermeja, in der ebenfalls die Pinsapo-Tanne vorkommt; die Sierra Crestellina, ein Paradies des Gänsegeiers sowie einer groben Vielfalt an Raubvögeln - zweifellos sind diese Orte eine Wonne für Naturliebhaber und Freunde des ländlichen Tourismus. Ronda feiert im September die Fiestas de Pedro Romero mit den farbenfrohen Stierkämpfen und dem Flamencofestival. Aber jede Festlichkeit der Stadt ist ein wahres erlebnis: die herrschaftliche Karwoche, die Fiestas de la Reconquista (der Wiedereroberung) und die Wallfahrt romeria de Ntra. Sra. de la cabeza am zweiten Sonntag im Juni. |
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