Der Guadalentín nimmt die Bäche auf, die von den Gipfeln herabkommen, und zwängt sich zwischen steilen Kalkwänden hindurch. Am Übergang Las Carretas mündet der Arroyo de San Pedro. Kurz danach verengt sich das Flussbett; dieser enge Abschnitt ist die Cerrada de la Canaliega. Der alte Fischerweg verläuft hier dicht an der Felswand, mit dem Fluss auf einer Seite und Kiefernwald oberhalb.
In den 1960er-Jahren überflutete der Stausee La Bolera die Brücke Puente del Molinillo und den alten Karrenweg, der die höher gelegenen Siedlungen — Nava de San Pedro, Puntal de Ana María und Vadillo de Castril — mit El Almicerán und Pozo Alcón verband. Weiter oben wurde eine neue Brücke in der Cerrada de la Herradura gebaut. Die tiefer gelegene Quelle des Flusses ist nur zu sehen, wenn der Wasserspiegel des Stausees stark sinkt. Die Schlucht oberhalb der Wasserlinie kann das ganze Jahr über begangen werden; wie nass sie ist, hängt von den Niederschlägen der letzten Tage ab.
- Schlucht und Weg am Guadalentín: auf der Karte
- Stausee La Bolera: auf der Karte




