Nationalpark Sierra de las Nieves in Málaga

Natur- und Ökotourismus-Liebhaber und Wanderer werden diese Nachricht lieben: Die wunderschöne Sierra de las Nieves in Málaga ist zum Nationalpark erklärt worden.

Dies ist der dritte Nationalpark in Andalusien und der erste in der Provinz Málaga, denn die beiden anderen befinden sich in den Provinzen Granada (Nationalpark Sierra Nevada) und Huelva (Nationalpark Doñana).

Foto David García Rogriguez

Derzeit gibt es in Spanien fünfzehn Nationalparks: zehn davon auf der Iberischen Halbinsel, vier auf den Kanarischen Inseln und einen auf den Balearen. Die Sierra de las Nieves trägt zu diesem geschützten Reichtum mit ausgedehnten spanischen Tannenwäldern bei, die 65 % des spanischen Tannenwaldes ausmachen, sowie mit einzigartigen Peridotit-Felslandschaften, die weltweit sehr selten sind, und einer ebenso einzigartigen und seltenen Flora. Seine Vielfalt an Lebensräumen beherbergt große Raubvögel wie den Steinadler.

Was ist der Unterschied zwischen einem Naturpark, einem Biosphärenreservat und einem Nationalpark?

Grundsätzlich der Grad des Schutzes und der Erhaltung des Ökosystems. Die Sierra de las Nieves steht seit Jahren unter Naturschutz, da sie 1989 zum Naturpark und von der Unesco zum Weltbiosphärenreservat erklärt wurde. Warum also ist die Erklärung zum Nationalpark so wichtig?

Durch die Erhebung dieses Naturparks in den Status eines Nationalparks wird diese schöne und äußerst wertvolle Enklave bald maximalen Schutz genießen, zum Beispiel vor neuen Bauprojekten, da das Land als vor Baugenehmigungen geschütztes Land eingestuft werden wird. Jagen und Fischen, Abfallentsorgung, kommerzieller Holzeinschlag, Bergbau und Zuschlagstoffgewinnung werden ebenfalls verboten sein.

Darüber hinaus wird es spezielle Subventionen für die Erhaltung und Pflege von Wanderwegen und Pfaden geben.

Sierra de las Nieves Nationalpark

Die Sierra de las Nieves ist der höchste Teil der Serranía de Ronda, mit den höchsten Bergen im westlichen Andalusien, mit dem Torrecilla-Gipfel auf 1.919 Metern über dem Meeresspiegel, wo es im Winter normalerweise schneit, daher der Name.

In der Vergangenheit wurden auf den Gipfeln Schneegruben gebaut, um den Schnee während des Winters im Inneren zu konservieren und ihn dann im Sommer an die Dörfer zu verteilen.

Schneebedeckte Gipfel im Winter

Der Nationalpark Sierra de las Nieves umfasst insgesamt 23.000 Hektar in den Gemeinden Benahavís, El Burgo, Istán, Monda, Parauta, Ronda, Tolox und Yunquera.

Speläologie

Im Nationalpark befinden sich auch die tiefsten Höhlen der Region, die Sima GESM (1.101 m tief), die Sima del Aire (-753 m), die Sima del Nevero (-772 m) oder die Sima Prestá, die alle in Tolox liegen und miteinander verbunden sind, eine große Attraktion für nationale und internationale Speläologen.

Vogelbeobachtung

Vogelbeobachter finden in diesem Gebirge ein kleines Paradies. Das Relief und die Lage inmitten der Zugroute zwischen Europa und Afrika ermöglicht es, rund 120 Arten zu beobachten, die diesen Naturraum durchqueren.

Grüner Tourismus und Wandern

Der Nationalpark Sierra de las Nieves bietet ein breites Netz an Wegen und Pfaden.
Die bekanntesten Routen sind Quejigales – Torrecilla und Pº Saucillo -Torrecilla, die auf den höchsten Gipfel im westlichen Andalusien führen, so dass man für diesen Aufstieg eine gute Kondition benötigt.

Ein weiterer sehr beliebter Weg ist der zum Aussichtspunkt Mirador Ceballos -Tajo de la Caína, wo wir den spanischen Tannenwald von Caucón betreten und vom Tajo de la Caína aus die beeindruckende Landschaft beobachten können.

Foto Nevasport

Unser Tipp: Nehmen Sie unbedingt genügend Wasser mit auf Ihre Wanderung, da es in der Gegend kaum Brunnen gibt.

Anreise zum Aussichtspunkt: https://goo.gl/maps/xrqQHbs4ctFMuUNu6

Es gibt ein Kontrollsystem, um Menschenmassen und Zwischenfälle in der Sierra de las Nieves zu vermeiden. Sowohl in der Fest- und Sommersaison als auch mitten im Winter und vor allem bei Schneefall ist ein deutlicher Anstieg der Besucherzahlen in diesem Gebiet zu verzeichnen.

Sierra de las Nieves Gemeinden

Die Region Sierra de las Nieves grenzt im Süden an die westliche Costa del Sol, im Osten an das Guadalhorce-Tal, im Westen an die Serranía de Ronda und im Norden an die Region Guadalteba.

Im Naturschutzgebiet Sierra de las Nieves gibt es zwölf Dörfer, die noch das Aussehen ihrer maurischen Vergangenheit bewahren: Alozaina, Casarabonela, Tolox, El Burgo, Yunquera, Monda, Guaro, Istán und Ojén, Serrato, Ronda und Parauta.

https://www.facebook.com/SierradelasNieves.RB/videos/751918129070260/
https://www.facebook.com/SierradelasNieves.RB/
https://www.sierradelasnieves.es/

So erreichen Sie den Nationalpark Sierra de las Nieves

Es gibt zwei Hauptzugänge, die ins Herz des Parks führen: einer von der Straße von Ronda nach San Pedro de Alcántara, entlang eines Waldweges, der zum Erholungsgebiet Los Quejigales führt, und ein weiterer von Yunquera entlang eines Waldweges, der zu den Aussichtspunkten Pº Saucillo und Caucón oder Luis Ceballos führt. Es gibt auch Zugänge durch die Dörfer Tolox, Istán und El Burgo.

Anreise: https://goo.gl/maps/d9wuTvJZWZWF86Xr7 und https://goo.gl/maps/WuZmNc2UUwQE5mh88

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